Bezirksvertretung Langerfeld-Beyenburg

Schadensereignis in der Beyeröhde vom 10. März 2019; Schadensregulierung

Am 10. März 2019 kam es im Bereich der Beyeröhde zu Bodenabsenkungen und hierdurch verursachte Rissbildungen an Wohnhäusern.

Die Stadt und die WSW Energie & Wasser AG haben zur Feststellung der Schadensursache ein Privatgutachten eingeholt, wonach die Bodenabsenkungen auf aus einer defekten Trinkwasserleitung ausgetretenes Wasser zurückzuführen sind. Die Bodenabsenkungen haben Senkungsschäden an Wohnhäusern in der Beyeröhde verursacht. Bekanntlich hat die Stadt daraufhin umfangreiche Sicherungsmaßnahmen veranlasst, u.a. die nicht mehr bewohnbaren Häuser (vorübergehend) räumen lassen.

Die Stadt hat die Geschädigten nun angeschrieben und diesen –ohne Anerkennung einer Rechtspflicht- die Gelegenheit gegeben, die ihnen entstandenen Schäden schriftlich anzumelden. Auf Grundlage der Schadensanmeldungen wird sodann geprüft, ob und in welchem Umfang die entstandenen Schäden von der Stadt getragen werden können.

Die Schadensmeldungen werden nach einer ersten Prüfung durch die Stadt zur abschließenden Prüfung einer Regulierung an die WSW Energie & Wasser AG weitergeleitet. Die WSW Energie & Wasser AG, mit der ein Pacht- und Betriebsführungsvertrag besteht, hat gegenüber der Stadt die Haftung dem Grunde nach anerkannt.

 

Häuser in der BeyeröhdeHäuser in der Beyeröhde

In einer Email vom 07.10.2019 an alle Mitglieder der BV Langerfeld-Beyenburg zum

Schadensereignis Beyeröhde                                                                                                         

wurde von Dr. Slawig mitgeteilt, daß hinsichtlich des Schadensereignisses Beyeröhde die WSW und die Stadt im Juli 2019 ein Sachverständigengutachten zur Ermittlung der Ursache der Senkungsschäden beauftragt haben.
Dieses Gutachten wurde Dr. Slawig am 25.09.2019 vorgelegt.

Weiter heisst es darin, daß Z.Z.  das Gutachten mit den WSW und der Versicherung der WSW erörtert wird und das weitere Vorgehen abgestimmt werden soll.
Danach soll - voraussichtlich im November - einen umfassenden Sachstandsbericht vorgelegt werden.

Aktueller Sachstand zum Schadensereignis Beyeröhde vom 10.09.2019
- mdl. Bericht Herr Beigeordneter Meyer

Herr Beigeordneter Meyer teilt mit, dass das Gutachten zur Untersuchung des
geborstenen Wasserrohres in der Straße Beyeröhde kurzfristig öffentlich
bekanntgegeben werde. Die Bohrungen seien abgeschlossen und der Boden
sowie die Straße verfestigt. Die derzeitig von der Stadt Wuppertal getragenen
Kosten für Verfüllmaßnahmen betrügen ca. 800.000,- €. Die Fragen nach der
Haftung können noch nicht beantwortet werden. Federführend in der Sache sei
das Rechtsamt.
Herr Grünewald bittet die Verwaltung um Wiederherstellung des
Eingangsbereiches zum Spielplatz Beyeröhde/Ehrenberger Straße.

Sachstand zum Schadensereignis Beyeröhde vom19.06.2019

Gebäude

Die Nutzung des Wohngebäudes Beyeröhde 48 wurde bis auf die Wohnung im Dachgeschoss am 06.05.2019 wieder freigegeben. Aufgrund des vor dem Gebäude errichteten Schutzgerüstes bestehen keine Bedenken gegen die Nutzung. Da jedoch das Befahren der Straße Beyeröhde mit Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr nicht möglich ist und auch die Rettung von Personen aus dem Dachgeschoss mittels Handleiter aufgrund der Höhe des Gebäudes nicht sichergestellt werden kann, ist der erforderliche zweite Rettungsweg derzeit nicht sicher gestellt.

Die Nutzung des Wohngebäudes Beyeröhde 49 ist seit dem 23.05.2019 wieder frei gegeben. Derzeit erfolgt turnusmäßig (alle vier Wochen) eine Überprüfung durch den Sta- tiker. Die erste Überprüfung durch den Statiker wird am 19.06.2019 erfolgen. In diesem Zuge wird ebenfalls eine Überprüfung der Gebäude Beyeröhde 43, 47 stattfinden. Hier sind für den 21.06.2019 Auszüge von Bewohnern der Gebäude geplant. Da im Gebäude Eisenstr. 4 neue Risse entdeckt wurden, wird auch hier eine Überprüfung durch den Statiker erfolgen.

Weiterlesen: Sachstandsbericht 19.06.2019

Sachstand zum Schadensereignis Beyeröhde 03.05.2019

Herr Beig. Meyer berichtet mit Stand 03.05.2019, dass in der Beyeröhde zahlreiche Hohlräume mit Betonsuspension verfüllt worden seien. Weitere Bohrungen unter den Häusern 43 und 47 seien noch erforderlich. Das von der WSW AG bei der Uni Bochum in Auftrag gegebene Gutachten zum defekten Trinkwasser-Leitungsrohr liege noch nicht vor, insofern könne ein Verursacher aller Schäden noch nicht rechtssicher bestimmt werden. Man gehe jedoch von einer Schadensverursachung durch unsachgemäß ausgetretenes Leitungswasser aus einer geborstenen Leitung aus.

Weiterlesen: Sachstand zum Schadensereignis Beyeröhde 03.05.2019

Und plötzlich war die Erde weg Video

 

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