Bezirksvertretung Langerfeld-Beyenburg

 

Eingemeindung — Gebietsreformen — Entwicklung der Gemeindeordnung
1886 gehörten Nächstebreck + Langerfeld zum Landkreis Hagen 1887 gehörte Langerfeld zum neu geschaffenen Landkreis Schwelm
1902 Barmen bemühte sich erstmals um die Eingemeindung von Nächstebreck + Langerfeld
Danach wurde die Diskussion um die Eingemeindung weiterge­führt. Langerfeld wollte Stadt werden. Schwelm wollte Langerfeld behalten. Barmen wollte Nächstebreck + Langerfeld eingemeinden.
- siehe Veröffentlichung von Holger Becker in Beiträgen zur Heimatkunde der Stadt Schwelm — 32. Heft v. 1982 -
1922 Nächstebreck + Langerfeld gehören zum Landkreis Schwelm
1922 am 8. August wird der Westfalenbund gegründet. In kürzester Zeit treten 7.500 Mitglieder ein.
Im Rat der Stadt Barmen bildet der Westfalenbund eine eigene starke Fraktion.
1922 im August — der Preußische Landtag beschließt die Eingemeindung von Nächstebreck + Langerfeld nach Bannen.
1924 Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bannen erhält der Westfalenbund 55 % der Stimmen.
- eigene Fahne steht im Museum Schloss Martfeld -
1928 Der Bezirksverein Langerfeld wird gegründet.
1929 Im Rahmen einer Gebietsreform schließen sich die Gemeinden Elberfeld, Bannen, Vohwinkel, Cronenberg, + Ronsdorf zur Stadt Wuppertal zusammen.
Die Bürgerschaften der betroffenen ehemaligen selbständigen Gemeinden waren aufgebracht.
1930 im April — beschloss daraufhin der Rat der Stadt in seiner
8. Ratssitzung die Bildung von Bezirksausschüssen für Vohwinkel, Cronenberg, Ronsdorf und Langerfeld.
- siehe Presse v. 30. April 1930 -
Die Anzahl der Gemeindemitglieder (Stadtverordnete) waren
1919 Langerfeld — 24 Mitglieder 1923 Vohwinkel — 30 Mitglieder 1929 Cronenberg - 25 Mitglieder 1929 Ronsdorf - 26 Mitglieder 1929 Elberfeld - 54 Mitglieder
1929 Barmen - 56 Mitglieder
zusammen: - 215 Mitglieder
Der neu gebildete Rat hatte da nur noch 76 Stadtverordnete.
2018 hat der Rat 67 Stadtverordnete
Die Bezirksvertretungen 162 Mitglieder — allerdings mit einem eingeschränkten
Status.
1933 Danach veränderte sich die politische Landschaft.
1945 Bezirksausschüsse wurden wiederum gegründet und vom Rat der Stadt ernannt.
1946 im Februar — erhielten die Bezirksausschüsse einen neuen Status. 1953 im Juli — wurde eine neue Bezirksvertretungssatzung beschlossen.
1974 Bei der Vorbereitung einer neuen anstehenden Gebietsreform hat sich
das Land wohl an die Gebietsreform von 1929 erinnert und gesehen, dass sich die Mandate wesentlich verringern.
Wahrscheinlich deswegen hat man in die neue Gemeindeordnung eine gravierende Änderung vorgenommen.
Bisher galt: § 13 — Gemeindebezirke: 81) Das Gemeindegebiet kann in Bezirke (Ortschaften, Bauernschaften) eingeteilt werden.
In Zukunft sollte gelten: § 13 — Stadtbezirke in den kreisfreien Städten
Die kreisfreien Städte sind verpflichtet, das gesamte Stadtgebiet in Stadtbezirke einzuteilen.
1974 am 30. April — wurde dann der Gesetzentwurf zur Änderung der Gemeindeordnung und Kreisverordnung NRW auf den Weg gebracht.
1977 erschien in der SGK-Schriftenreihe:
Zwei Jahre Bezirksverfassung NW
- Ergebnis einer Untersuchung — (106 Seiten)
In diesem Bericht wird u. a. berichtet, dass bei der Gebietsreform
ca. 48 % der Mandate weggefallen sind.
1994 am 14. Juli — Wiederum Änderung und Neufassung der Kommunalverfassung.
Auch hier werden die Entscheidungsrechte und Anhörungsrechte der Bezirksvertretungen gestärkt.
2018 im Juli — Die Rechte der Bezirksvertretungen sind in zahlreichen Paragraphen in der Gemeindeordnung gesetzlich geregelt.
U. a. im Internet kann man das nachlesen.


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